Theater barrierefrei geht in die zweite Runde! Nach einer erfolgreichen und begeistert aufgenommenen Vorstellung Anfang Dezember mit Der Troubadour – hessenweit die erste Oper mit Audiokommentaren für Blinde und Sehbehinderte – steht am Samstag, den 6. März 2010 um 19.30 Uhr im Kleinen Haus ein Schauspiel mit Gebärdensprachdolmetschern auf dem Programm. Mit der Komödie Figaro! Der tolle Tag von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais zeigt das Staatstheater Wiesbaden erstmals ein Schauspiel (auch) für gehörlose Zuschauer. Der gesprochene Text des Stücks wird während der Aufführung simultan von zwei Dolmetscherinnen übersetzt, die sich am Bühnenrand positionieren.

Für gehörlose Zuschauer sind Sitzplätze reserviert, die einen guten Blick auf die Gebärdensprachdolmetscher garantieren.
Karten sind erhältlich unter Tel. 0611 – 132 325, Fax 0611 – 132 367 oder email: vorverkauf@staatstheater-wiesbaden.de>

   
Preise: € 25,50 | € 21,00 | € 14,00 | € 7,30

Inhaber eines Behindertenausweises erhalten 50 % Ermäßigung.


Figaro! Der tolle Tag im Rahmen von Theater barrierefrei wird finanziell unterstützt vom Amt für Soziale Arbeit Wiesbaden.

Bild von Aufführung Figaro!

Samstag, 6. März 2010, 19.30 Uhr,

Kleines Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

 

Figaro! Der tolle Tag
Komödie von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
 
Deutsch von Gerda Scheffel
Inszenierung Tilman Gersch
Bühne und Kostüme Henrike Engel
Musik Zygmunt Apostol
Dramaturgie Dagmar Borrmann
 
Endlich ist der Tag da, an dem Figaro seine schöne Suzanne heiraten will – da kommt ihm sein Herr, der Graf Almaviva, in die Quere. Zu gern würde er vom ,Recht der ersten Nacht’ Gebrauch machen, das er einst selbst abgeschafft hat. Doch Figaro wäre nicht der gewitzte, im Intrigieren meisterhafte Diener, wenn er sich einfach geschlagen gäbe. Also zettelt er mit seiner Braut und der Gräfin ein Komplott an. Der Page Cherubim, der allen Frauen den Hof macht, weckt die Eifersucht des Grafen. Figaro muss wachsam sein und alle Künste der Verstellung spielen lassen. Als dann noch die ältliche Marceline darauf pocht, von Figaro geheiratet zu werden, weil er ihr einst die Ehe versprach, scheint der schöne Plan zu platzen. Doch nach Verwicklungen und Verstellungen, nach zarten Küssen und deftigen Ohrfeigen, landet am Ende dieses tollen Tags doch jeder im richtigen Bett. „Le mariage de Figaro“ ist das berühmteste Werk des französischen Dramatikers Beaumarchais, das mit schlagfertigem Witz, mit einer überbordenden komödiantischen Handlung und brillanten Dialogen glänzt. Tilman Gersch betont in seiner Inszenierung den Spielcharakter, das luftig Improvisierte, die Lust an Verkleidung und Verstellung.
 
Mit: Michael Günther (Graf von Almaviva), Evelyn M. Faber (Gräfin von Almaviva), Michael von Burg (Figaro), Friederike Ott (Suzanne), Monika Kroll (Marceline), Benjamin Krämer-Jenster (Antonio), Zygmunt Apostol (Cherubim, Klavier), Jörg Zirnstein (Bartholo), Florian Thunemann (Bazile), Sebastian Muskalla (Brid’Oison)