In der Kategorie "Serviceleistungen" wird Ihnen eine Vielzahl von Informationen zur Verfügung gestellt, die dazu beitragen, das Leben von Menschen mit Behinderung zu verbessern bzw. zu erleichtern.

Es gibt viele Nachteile, die Menschen mit einer Behinderung in Beruf und Gesellschaft in Kauf nehmen müssen. Nachteilsausgleiche sind der Versuch, einige dieser Nachteile und Mehraufwendungen auszugleichen.

Diese reichen z.B. von der KfZ - Steuervergünstigung über Erleichterungen im Personenverkehr bis hin zu Sonderparkplätzen.

Detaillierte Informationen zu bestimmten Nachteilsausgleichen erhalten Sie durch Anklicken der diversen Reiter.

  1. Öffentliche Toiletten
  2. Häusliche Hilfen in Wiesbaden
  3. Parkerleichterungen für Menschen mit Behinderungen
  4. Pflegedienste in Wiesbaden
  5. Ratgeber f. Menschen mit Behinderung
  6. Rundfunkbeitrag
  7. Schwerbehindertenausweis
  8. Notfall-Karte
  9. Pflegestärkungsgesetz
  10. barrierefrei ins Stadion

Öffentliche Toiletten / Euro-WC-Schlüssel-Service

Mit dem Euro-WC-Schlüssel für Menschen mit Behinderungen können über 6.700 Behinderten-Toiletten in ganz Europa genutzt werden. Er ist beim Tiefbau- und Vermessungsamt - Allgemeine Verwaltung -, Gustav-Stresemann-Ring 15, gegen Pfand (20,00 Euro) erhältlich und kann selbst oder von einem Beauftragten abgeholt werden.

Sollten Sie einen Euro-WC-Schlüssel benötigen, können Sie mit dem Tiefbau- und Vermessungsamt Kontakt aufnehmen:

Telefon:     0611 31-2752
Telefax:     0611 31-3994 
E-Mail:      tiefbauamt.zentrale-dienste@wiesbaden.de

Die Standorte aller öffentlichen Toiletten in Wiesbaden werden als PDF-Dokument hier zum Herunterladen zur Verfügung gestellt.


Häusliche Hilfen

Häuslichen Hilfen helfen bei allen anfallenden Arbeiten in der eigenen Wohnung, die nicht mehr oder nur noch beschwerlich selbst erledigt werden können, so z.B. beim Saubermachen und Fenster putzen, bei der Durchführung der Hausordnung, beim Einkauf, beim Anrichten von Mahlzeiten, bei der Versorgung der Wäsche und bei Vielem mehr.

Eine aktuelle Liste von den Häuslichen Hilfen können Sie an dieser Stelle im PDF-Format einsehen und ggf. herunterladen.

Parkerleichterungen für Menschen mit Behinderungen:

Anpruch auf eine Parkerleichterung haben schwerbehinderte Personen, die nach Feststellung der Versorgungsverwaltung das Merkzeichen "aG" oder "G" im Schwerbehindertenausweis eingetragen haben.

Mit dem Merkzeichen "aG" kann unter Vorlage des Schwerbehindertenausweises und eines Lichtbildes, eine Parkerleichterung bei der Zulassungsbehörde oder im Bürgerbüro beantragt werden. Die Aushändigung erfolgt sofort!

Mit dem Merkzeichen "G" bedarf es allerdings der Zustimmung der Versorgungsverwaltung. Um hier eine eingeschränkte Parkerleichterung zu erhalten, muss der  Antragsteller ein bestimmtes Krankheitsbild aufweisen.

Dazu ist es erforderlich, dass bei der Zulassungsbehörde oder im Bürgerbüro ein entsprechender Antrag gestellt wird. Dieser wird dann an die Versorgungsverwaltung versandt. Dort wird entschieden, ob die geforderten Voraussetzungen erfüllt werden oder nicht. Von der Zulassungsbehörde erfolgt dann ggf. die Übersendung der Parkerleichterung oder aber es wird mitgeteilt, dass die geforderten Voraussetzungen nicht erfüllt wurden.

Eine erteilte Parkerleichterung kann von den unterschiedlichsten Fahrzeugführern genutzt werden. Sie ist also nicht Fahrzeuggebunden. Zu beachten ist aber in jedem Fall, dass die Parkerleichterung nur genutzt werden darf, wenn der Zweck der Fahrt im Zusammenhang mit dem Transport der schwerbehinderten Person steht.

Mißbräuchliche Benutzung wird als Ordnungswidrigkeit geahndet und führt dazu, dass Nutzung des Ausweises widerrufen wird.

Die Erstellung ist gebührenfrei !

Weitere Informationen erhalten Sie bei der:

KFZ-Zulassungsbehörde
Stielstraße 3
65201 Wiesbaden
Telefon: 0611 / 31-8350
Fax: 0611 / 31-3966
E-Mail: zulassungsbehoerde@wiesbaden.de


Pflegedienste

In Wiesbaden gibt es über 40 private und freigemeinnützige Pflegedienste, die im Stadtgebiet tätig sind.
Diese ambulanten Dienste übernehmen Pflegeleistungen wie z. B. Hilfe beim Duschen oder Baden, beim An- oder Ausziehen, beim Lagern, bei der Essenszubereitung.

Des Weiteren können sie unterstützen z. B. beim Richten von Medikamenten, bei der Insulingabe, bei Verbandswechsel (Maßnahmen der so genannten Behandlungspflege). 

Eine aktuelle Liste dieser Pflegedienste können Sie an dieser Stelle im PDF-Format einsehen und ggf. herunterladen.


Der Ratgeber zum Thema Behinderung gibt umfassend Auskunft über alle Leistungen und Hilfestellungen, auf die Menschen mit Behinderung Anspruch haben, von der Vorsorge und Früherkennung über die Schul- und Berufsausbildung und Berufsförderung bis zu steuerlichen Erleichterungen. In Auszügen sind auch die entsprechenden Gesetzestexte enthalten.

Hier können Sie beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales den gesamten Ratgeber im PDF-Format herunterladen oder auch als Buch bestellen.

Darüber hinaus haben Sie auch die Möglichkeit über diesen Link den Ratgeber in leichter Sprache zu erhalten.

Rundfunkbeitrag

Längst können wir Fernsehsendungen auch auf dem Tablet-Computer ansehen und Radio mit dem Smartphone hören.
Technische Geräte bieten immer mehr Funktionen und verändern die Art und Weise, wie wir Medieninhalte nutzen.

Der geräteunabhängige Rundfunkbeitrag ist offen für den technischen Fortschritt und greift diese Entwicklung auf.
Für 17,50 Euro monatlich deckt der Rundfunkbeitrag alle Programmangebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf allen Verbreitungswegen ab. Er sichert ein vielfältiges und für alle Bürgerinnen und Bürger frei zugängliches Programm.

Menschen mit Behinderung beteiligen sich mit einem reduzierten Beitrag an der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Programms und profitieren von dem erweiterten barrierefreien Angebot. ARD, ZDF und Deutschlandradio bauen den barrierefreien Zugang zu ihren Programmen weiter aus.

Auf dem Internetportal: www.rundfunkbeitrag.de können Sie dazu weitere Auskünfte erhalten.

  

Beantragung, Änderung oder Verlängerung eines Schwerbehindertenausweises
 
Einen Schwerbehindertenausweis erhalten nur Menschen mit Schwerbehinderung.
Als schwerbehindert gilt man, wenn der Grad der Behinderung (GdB) nachgewiesenermaßen 50 oder mehr beträgt. Darüber hinaus muss die Person in Deutschland
wohnen oder hier beschäftigt sein.
Durch den Besitz eines Schwerbehindertenausweises erhält man einige Sonderrechte und, sofern verschiedene Merkzeichen vorhanden sind, so genannte Nachteilsausgleiche.
Das sind etwa steuerliche Vergünstigungen, freie Fahrten im öffentlichen Nahverkehr und vieles mehr.
 
Dieser Ausweis kann von Personen, die in Wiesbaden wohnen, beim Hessischen Amt für Versorgung und Soziales Wiesbaden beantragt, geändert oder verlängert werden.



Die Wiesbadener Notfall-Karte enthält neben persönlichen Angaben wie Adresse, Geburtsdatum und Blutgruppe auch Informationen zu Personen, die im Notfall kontaktiert werden sollen, zur rechtlichen Vorsorge und zu Besonderheiten wie bestimmten Erkrankungen, Unverträglichkeiten oder Sonstigem.

Auch die Betreuung eines pflegebedürftigen Menschen oder im Haushalt lebender Tiere können in der Notfallkarte angegeben werden.

Durch die Unterschrift des Inhabers der Karte wird bestätigt, dass die Angaben ausschließlich im Notfall zu nutzen sind und wenn nötig an Dritte weitergegeben werden dürfen.

Zusammen mit der Krankenkassenkarte aufbewahrt, erleichtert sie die
Kontaktaufnahme zur Abstimmung wichtiger Versorgungsfragen, wenn sie bei Krankenhausaufenthalten, Arztbesuchen oder bei sozialen Diensten vorgelegt wird.
Die Nutzung der Karte ist daher nicht nur für Seniorinnen und Senioren sinnvoll.
Sie kann von Bürgerinnen und Bürgern jeden Alters mitgeführt werden.

Die faltbare Karte und die dazu gehörende Klarsichthülle passen in den Geldbeutel oder die Brieftasche. Die Notfallkarten sind bei den Beratungsstellen für selbständiges Leben im Alter, bei den Krankenhaussozialdiensten, Pflegediensten, diversen öffentlichen Stellen und in der Geschäftsstelle des GeReNet.Wi / Forum Demenz Wiesbaden kostenfrei erhältlich.

Die Geschäftsstelle des GeReNet.Wi / Forum Demenz ist zu erreichen unter:
Telefon 0611 314676 und 0611 313488.

Zugleich können Sie diese Karte im PDF-Format an dieser Stelle zum Ausfüllen abrufen.



Ab dem 1. Januar 2017 wurde ein neuer in der Pflegebedürftigkeitsbegriff in die Pflegeversicherung eingeführt.
Auf der Internetseite des Bundesministerium für Gesundheit - http://www.pflegestaerkungsgesetz.de - werden zu diesem Thema vielfältige Informationen zur Verfügung gestellt.

Fußball ist in Deutschland die Sportart Nummer 1. Millionen Zuschauer interessieren sich für die verschiedenen Teams.

Wenn Menschen mit Behinderung einen Stadionsbesuch planen, sind bestimmte Fragen im Vorfeld von großer Bedeutung. Wie komme ich in Stadion? Wo sind die Behindertenparkplätze?

Antworten auf all diese Fragen gibt jetzt das Internetportal: www.barrierefrei-ins-stadion.de

Zusätzlich wird dort die Informationsbroschüre “barrierefreie ins Stadion“ auch in leichter Sprache und als Hörservice angeboten.