Hier machen Sie Sportangebote für Menschen mit Behinderungen in Wiesbaden und Informationen zum Thema Sport ausfindig.       

  1. Aikido
  2. Behindertensportbeauftragter
  3. Blau-Orange Wiesbaden
  4. Deutscher Hockey Club Wiesbaden
  5. Judo-Club Wiesbaden
  6. Kyudo
  7. Reha-Sport
  8. Rollstuhltanz in Wiesbaden
  9. Rollstuhl-Tennis in Wiesbaden
  10. Rollstuhl-Basketball in Wiesbaden
  11. Sportverein Rhinos Wiesbaden e.V.
  12. Verein für Sport und Gesundheit
  13. Wheelchair Skating

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Zeichen AI Harmonie       Zeichen KI - Energie, Atemkraft

                                      Zeichen Do - Weg

Aikido ist eine rein defensive japanische Kampfkunst. Philosophie und Techniken des Aikido basieren auf der Einsicht, dass direkte Konfrontation und Wettkampf meist zu Gunsten des physisch Stärkeren ausgehen. Was bringt Aikido?
Das regelmässige Aikido-Training erhält die Übenden fit, und jung, stärkt das Selbstvertrauen und macht Körper und Geist flexibler. Aikido lehrt uns, uns nicht von Problemen und Agressionen in Kampf und Konfrontation überrennen zu lassen, sondern die Möglichkeiten der Situation geschickt zu unserem Vorteil zu nutzen - ohne Muskelkraft.
Aikido ist aber auch eine sehr wirkungsvolle Verteidigungskunst. Wer Aikido lange genug übt, wird damit in der Lage sein, sich in schwierigen Situationen zu behaupten.
Die Tatsache, dass man im Aikido mit Muskeln und Kampfgeist auf die gegebene Situation antwortet, macht diese Kampfkunst in ganz besonderem Mass geeignet auch für Menschen mit Behinderungen , denen keine grossen Körperkräfte zur Verfügung stehen. Frauen, ältere Leute und selbst Kinder sind in der Lage, sich gegen Angreifer, die viel grösser und schwerer sind, durchzusetzen.

Wer kann Aikido üben?

Alle normal beweglichen Menschen können Aikido üben. Beim Aikido geht es um Haltung, Koordination und richtige Stellung dem Partner gegenüber. Man lernt, auf Gewalt nicht mit Gegenaggression zu reagieren, sondern den Partner zu kontrollieren, ohne ihm Schaden zuzufügen. Aikido schult auch die innere Haltung. Aikido wird gerne gemischt trainiert. Es eignet sich sowohl für Frauen als auch für Männer. Da es im Aikido darauf ankommt, möglichst wenig Kraft einzusetzen, sind Frauen den Männern sogar mindestens ebenbürtig.
Alter: Aikido kann man von der Jugend bis ins hohe Alter trainieren. Bedingung ist, dass die Trainierenden die Umstände (Beweglichkeit, Lernfähigkeit, Alter) akzeptieren.
    
Aikido ist wie ein Fluss ohne Anfang und Ende. 
Wir kümmern uns freundlich und individuell um den Anfänger damit er sich zwanglos in den Trainingsbetrieb integrieren kann.

Behindertensportbeauftragter der Landeshauptstadt Wiesbaden

Fachliche Beratung zu Fragen des Behindertensports und Sportangebote in Wiesbaden. Aktivierung des organisierten Behindertensports Hilfe bei Vereinsneugründungen Übungsleiter Aus- und Weiterbildungsangebote REHA Sport Beratung zu Vereinskooperationen im Behindertensport Koordinationsstelle für Behindertensport in Zusammenarbeit mit Vereinen - Verbände -Schulen - Werkstätten

Amt für Soziale Arbeit - Hessischer Behinderten + REHA Sportverband Landessportbund - Dezernat I / Sportamt.

Der Behindertensportbeauftragte steht auf Anfrage zu Gesprächen im Sportamt zur Verfügung.
Sie können mit dem Beauftragten unter der Mobilnummer: 0170 90 35752 einenTermin vereinbaren.
Ferner können Sie mit ihm auch per E-Mail Kontakt aufnehmen.

Tanzsport Blau-Orange Wiesbaden

Logo Deutscher Hockey Club

Sport überwindet viele Grenzen

Deutscher  Hockey Club Wiesbaden gründet Sportgruppe für jugendliche Behinderte

Start für die neue DHC-Sportgruppe für Jugendliche mit geistiger Behinderung ist

am 16. Mai 2008 ab 18:00 Uhr     

Die Trainingsstunden finden sowohl in der Sporthalle der Geschwister-Scholl-Schule als auch später auf dem Hockeyplatz Kleinfeldchen, Hollerbornstraße 11, statt.

Keine Frage: mit Sport lässt sich das Wohlbefinden steigern. Für Menschen mit Behinderung ist es allerdings häufig schwierig, eine geeignete Betätigung zu finden. Vor allem für Kinder und Jugendliche ist das Angebot – nicht nur in Wiesbaden – alles andere als breit gesät.

Hier möchte der Deutsche Hockey Club Wiesbaden (DHC) eine Lücke schließen und hat mit der Gründung einer Sportgruppe für Jugendliche mit geistiger Behinderung den Grundstein für ein integratives Projekt gelegt, in dem nicht nur der Hockeysport, sondern vielmehr der Spaß an der Bewegung sowie die Freude am Miteinander aller jugendlichen Vereinsmitglieder im Vordergrund stehen soll.
„Kaum etwas kann Menschen so unkompliziert zusammenbringen, wie Sport. Überwindet er doch die Grenzen von Sprache, Hautfarbe und Religion fast mühelos. Gleiches gilt für die vermeintlichen Unterschiede zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen“, sagt Gerd Höbler, selbst Vater einer 15-jährigen Tochter, die das Down-Syndrom hat. Seine zweite Tochter schwingt bereits seit einigen Jahren beim DHC den Hockeyschläger.
„Sport fordert den Menschen auf einer Ebene, die tiefer liegt als alle äußerlichen Unterschiede und die gerade deshalb verbindet. Sportliche Erfolge erringt nur, wer sich gewissenhaft vorbereitet und wer über die Konzentration und Kondition verfügt, seine Fähigkeiten optimal einzusetzen. Das bedeutet auch, Siege fröhlich zu feiern, selbstbewusst, aber niemals überheblich mit ihnen umzugehen. Dazu gehört ebenso, sich von Niederlagen nicht umwerfen zu lassen. Das alles gilt für Sportler mit und ohne Behinderung gleichermaßen. Ob im Breiten- oder im Leistungssport: Wer in Sport und Spiel etwas zuwege bringt, der ist mit Recht stolz und selbstbewusst“, berichtet Nadine Lang, die im DHC Wiesbaden für das Training der neu gegründeten Gruppe verantwortlich zeichnet. Unter Anleitung der Förderschul-Pädagogin und Hockeytrainerin sollen Sport, Spiel und Bewegung Gelegenheit zur sozialen Integration, zur Kommunikation und Stärkung des Selbstwertgefühls geben.
Für Menschen mit Behinderung habe vor allem die Stärkung des Selbstbewusstseins eine besondere Bedeutung. Denn der Sport biete ihnen eine großartige Gelegenheit zu zeigen, was sie können. Der Sport gebe ihnen aber auch die Möglichkeit, anderen zu beweisen, dass Leistungsvermögen und Leistungswille allemal so entwickelt sind wie bei Menschen, die keine Behinderung haben. „Menschen mit Handicap wollen Anerkennung und Respekt – und kein Mitleid“, erläutert Höbler, um hinzuzufügen: „Sport verbindet und hilft Vorurteile zwischen Menschen abzubauen. Dadurch trägt er nachhaltig zur Integration der gesamten Gesellschaft bei. Die Forderung nach gleichberechtigter Teilhabe aller Menschen am öffentlichen Leben muss sich vor allem im Alltag bewähren und nicht nur in Feierstunden. Deswegen ist der Sport ein wichtiges Feld, auf dem wir lernen können, Diskriminierungen aktiv zu begegnen.“
Für die weit über 120 Jugendlichen im DHC sicher eine interessante Erfahrung, dass sich zukünftig auch junge Menschen mit Handicap in der Sporthalle Klarenthal und auf dem Hockeyplatz am Kleinfeldchen tummeln werden.
Kontakt:
Ersin Yurtöven, Telefon (01 77) 7 16 02 65, E-Mail-Adresse: yurtoeven@aol.com.
Nadine Lang, Telefon (01 77) 4 49 50 52, E-Mail: nadine.lang@gmx.net.
Gerd Höbler, Telefon (01 73) 3 03 83 14, E-Mail: hoebler@aol.com.
Der Verein im Internet: www.dhc-wiesbaden.de

 

 Logo  Judo-Club

Menschen mit Handicaps trainieren im Judo Club Wiesbaden
Judo überwindet Grenzen - Ein Leben in Gemeinschaft
 
Die Judogruppe für geistig und körperlich behinderte Kinder Jugendliche und Erwachsene gibt es
beim Judo Club Wiesbaden seit September 2003. Beim Judo werden Körpermotorik, Bewegungsdynamik, Kraftoptimierung , Muskelzonen und Koordinationsabläufe geschult. Hinzu kommen Herausforderungen auf psycho-emotionaler Ebene, wie Impulsivität, Ängstlichkeit , Selbstwahrnehmung und Selbstbewusstsein.
 
Judo ist Körper und Geist miteinander in Einklang zu bringen und körperliche Fitness zu erlangen
 
Unsere Trainingszeit ist dienstags von 18:00 - 19:30 Uhr im Otto Schmelzeisen Dojo am Konrad-Adenauer-Ring
bei unserer Trainerin und Ergotherapeutin Daniela Elbert, und den Trainern Bernhard Knuf und Lothar Herborn.
 
Kostenlose Schnupperkurse können Sie während den Traingseinheiten oder in der Geschäftsstelle während der Bürozeiten (Di - Do - Fr. 16:00 - 19:00 Uhr ) vereinbaren
 
Judo Club Wiesbaden 1922 e.V.
Mitglied im HBRS-Nr. 0815
Konrad-Adenauer-Ring 55 - 65197 Wiesbaden
Tel.: 0611 84 22 66 - Fax.: 0611  8 70 27
 
   
   

Judo Club Wiesbaden erhält Auszeichnung vom DFB


Projekt „Judo Breiten- und Rehasport für Menschen mit Handicap“ ehrbar. Für die kontinuierliche und engagierte Arbeit im Judo Breiten- und Rehasport für Menschen mit Handicap wird der Judo Club Wiesbaden am Dienstag, 07. September 2010 ausgezeichnet.
Mit der Sozialkampagne Kinderträume 2011 fördert die Männer-Nationalmannschaft gemeinsam mit dem DFB in den Jahren 2009, 2010 und 2011 bundesweit soziale Einrichtungen, die sich um das Wohl von Kindern und Jugendlichen kümmern.
Hierbei geht es darum, Initiativen zur Stärkung benachteiligter Kinder zu schaffen,
Lebensräume für Kinder zu gestalten, die an schweren Krankheiten leiden sowie Integration zu forcieren, indem Freizeitaktivitäten für behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam angeboten werden.

 
Der Judo Club Wiesbaden engagiert sich stark im sozialen Bereich und bietet bereits seit 2003
ein kontinuierlich wachsendes Sportangebot für Menschen mit Handicap an. Neben den Sportarten Judo und Aikido für Behinderte wurde das Angebot sogar um eine Nicht- Kampfsportart, dem Rollstuhl-Basketball erweitert.
Bei den sportlichen Aktivitäten geht es neben der Fitness jeweils um die Verbesserung der
psychosozialen und gesellschaftlichen Situation durch Förderung von Kontakten und
Kommunikation, immer unter dem Motto „Freude an der Bewegung“.
Durch das individuelle Sportangebot für Behinderte und Nicht-Behinderte ist der Judo Club
Wiesbaden ein Vorreiter in Sachen Integration in Wiesbaden.
Dieses, über den Trainingsbedarf hinausgehende Engagement wird nun durch den DFB
ausgezeichnet.
 

Es sitzt ein Mann im Rollstul und hat einen Bogen in der Hand

Kyudo, der Weg des Bogens

ist eine über Jahrhunderte tradierte Form des Bogenschießens, die neben der Verfeinerung der Schießtechnik auch die Entwicklung der Persönlichkeit fördert.
   
Geschossen wird mit eine 2,20 langen asymmetrischen Langbogen ohne Zielvorrichtung und Pfeilauflage. Ziel von Kyudo ist es, mit korrekter Technik das Ziel über eine Entfernung von 28m zu treffen. Dies kann nur über eine präzise Bewegungskoordination gelingen, die durch intensive Übung ständig verfeinert wird. Für die Ausübung von Kyudo ist keine hohe Kraftanstrengung erforderlich: so kann selbst mit schwachen Zuggewichten des Bogens das Ziel sicher getroffen werden. Neben der Entwicklung der Persönlichkeit zu mehr Ausgeglichenheit trainiert Kyudo durch die besondere Form des Ziehens die Rückenmuskulatur. So kann eine bessere Haltung erreicht werden, von der Rollstuhlfahrer profitieren können.
   

Die Kyudo-Gruppe trainiert 2-mal die Woche:

Mitwoch 18:00 -20:00 Uhr in der Hebbelschule
Sonntag 18:00 - 21:00 Uhr in der Halle der IGS-Kastellstraße

Reha-Sport und Bewegung für Alle

Über den Pfad

Besucherinnen und Besucher können den in Hessen einzigartigen "Natur-Parcours" am Bahnholz aufsuchen und etwas für die eigene Gesundheit tun. Das Motto des neuen Natur-Parcours lautet "Bewegung für alle" und ist geschaffen für Menschen mit und ohne Behinderungen. Der ehemalige Blindenlehrpfad am Bahnholz / Idsteiner Straße wurde komplett überholt und mit einem neuen Konzept versehen. Modernste Outdoor-Geräte fördern die Koordination und die Körperwahrnehmung und dies alles in einer gesundheitsfördernden Umgebung, dem Wiesbadener Stadtwald.

Das Konzept entstand unter der Federführung der Forstabteilung des Amtes für Grünflächen, Landwirtschaft und Forsten und ist eine Kooperation mit dem Sportamt, dem Behindertenbeauftragten der Landeshauptstadt und verschiedenen Institutionen.
   
Der 350 Meter lange Pfad mit verschiedenen Stationen ist für alle Menschen geeignet, ob sehbehindert, im Rollstuhl, mit altersbedingten oder krankheitsbedingten körperlichen Einschränkungen, geistiger Behinderung, Schulgruppen und Familien mit Kindern. Der Spaß an der Bewegung steht auf dem "Natur-Parcours" immer im Vordergrund und bietet ein besonderes Walderlebnis mit Bewegungsmöglichkeiten in einer intensiven Beziehung zur Natur. Der Untergrund und die kurze Distanz des Pfades fördern die Koordination und die Körperwahrnehmung ohne sie zu überlasten, modernste Outdoor-Geräte ermöglichen ein gezieltes Training einzelner Muskelzonen.
     
Rehabilitationssport soll die Leistungsfähigkeit, die Ausdauer und die Belastbarkeit der Betroffenen verbessern und kommt grundsätzlich bei jeder Behinderungsart in Betracht. Insbesondere nach schweren Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall soll der Rehabilitationssport Hilfe zur Selbsthilfe bieten, um den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen, Krankheitsbeschwerden zu mindern und die Arbeitsfähigkeit wieder herzustellen. Physiotherapeuten und lizenzierte Übungsleiter stehen den Besuchern zur Verfügung und bieten spezielle therapeutische Kurse an.
     
Weitere Informationen finden Sie auf www.naturparcours-wiesbaden.de

Richtig Schwung auf die Etage gebracht"
Ramona Wehrheim und Joachim Mast wollen einen Verein für Rollstuhltanz aufbauen

 

Vom 23.04.2008

Wenn am 1. Juni in der Sporthalle am Zweiten Ring unter dem Motto "Respect your next" Wiesbadens erstes Begegnungs-, Spaß- und Sportfest für behinderte und nichtbehinderte Menschen stattfindet, dann werden nicht nur die dreifachen Deutschen Meister im Rollstuhltanz Andrea Naumann und Jean-Marc Clement mit von der Partie sein.
 
Von
Marianne Kreikenbom
Auch Ramona Wehrheim und Joachim Mast aus Wiesbaden bereiten sich auf das Ereignis vor. Sie im Rollstuhl und er als Fußgänger - eine Paarung, die man im Rollstuhltanzsport "Combi" nennt. Tanzen dagegen zwei Rollstuhlfahrer miteinander, spricht man von einem Duo. Ramona Wehrheim und Joachim Mast sind Gründer und sozusagen "Keimzelle" des im Aufbau befindlichen ersten Wiesbadener Rollstuhltanzvereins. Kennengelernt haben sich die beiden begeisterten Tänzer im Arbeitskreis der Wiesbadener Behindertenorganisationen und Interessengemeinschaften Behinderter, deren Vorsitzender Joachim Mast ist.
"Ich habe lange vergeblich versucht, andere Wiesbadener Rollstuhlfahrer fürs Tanzen zu gewinnen", erzählt Ramona Wehrheim. Eine Gruppe für Rollstuhltanz wollte sie ins Leben rufen oder einfach nur Treffen organisieren. Sogar Handzettel ließ sie auf eigene Rechnung drucken und verteilte sie in der Stadt.
Inzwischen hat sich Lothar Herborn der Sache angenommen. Seit November 2007 ist er ehrenamtlicher Behindertensportbeauftragter der Stadt. Die Erweiterung des Sportangebotes für Behinderte gehört zu seinem erklärten Ziel. Zu welchen ungeahnten sportlichen Leistungen behinderte Menschen fähig seien, davon könnten sich die Wiesbadener bei "Respect your next" bald selbst überzeugen, verspricht Herborn als einer der Mitorganisatoren. Neben Rollstuhltanz stehen dort unter anderem Rolli-Basketball und Rollifußball sowie Hockey und Judo auf dem Programm.
 
                                           Rollstuhltanz
 
 
Treffpunkt Kapellenstift: Das Tanzpaar Wehrheim/Mast trainiere dort im zweiten Stock, erklärt Herborn. Als sich die Fahrstuhltür öffnet, bietet sich ein überraschendes Bild. In mehreren Reihen stehen Rollstuhlfahrer im Flur der Wohnebene zwei. Auch zahlreiche Fußgänger - so die Bezeichnung für alle, die laufen können - haben sich eingefunden. Darunter viele Jüngere: Familienangehörige auf Besuch, Mitarbeiter des Hauses und Praktikanten wie Liza Baum, Sarah Biesel und Jasmin Franz. Die drei jungen Frauen befinden sich in der Ausbildung zur Sozialassistentin und haben auch schon beim Rollitanz mitgemacht. Den Rolli zu drehen sei gar nicht so einfach, gesteht Liza.
"Tanze Samba mit mir", ertönt Tony Holidays Hit von 1977 aus dem Lautsprecher. Auf der improvisierten Tanzfläche drehen sich Ramona Wehrheim und Joachim Mast, aber auch ein paar mutige andere Rollifahrer und Fußgänger. Das öffentliche Training ist die beste Werbung. Es gebe bereits Interessenten, heißt es. Tatjana Weil-Hof, Sozialpädagogin und Mitarbeiterin im Kapellenstift, ist eine von ihnen.
"Frau Wehrheim hat mit dem Rollstuhltanz richtig Schwung auf die Etage gebracht." Aufgrund besonderer Umstände bewohnt die 46-Jährige nur vorübergehend ein Zimmer im Kapellenstift. Demnächst zieht sie nach Delkenheim um, in eine Wohngemeinschaft für Körperbehinderte. Mittelfristig könnte sich in der von Evim betreuten Wohnanlage auch der Rollstuhltanz etablieren, versicherungsrechtlich zum Beispiel dem Verein für Sport und Gesundheit (VSG) angegliedert. Ein Trainer aus Frankfurt, selbst Rollifahrer mit Partnerin, stehe schon in den Startlöchern, berichtet Herborn. Vielleicht gewinne man auch einen Tanzverein als Kooperationspartner.
Rollstuhltanz sei die wohl integrativste Sportart der Welt, behaupten Kenner nicht von ungefähr. Schließlich bewegen sich dabei Behinderte und Nichtbehinderte gewissermaßen Hand in Hand auf einem Parkett. Genauso wie der Fußgänger muss auch der Rollifahrer auf den Takt achten. Allerdings passt er sich dem Takt nicht durch Schritte mit den Füßen an, sondern durch Zug- und Schubbewegungen am Greifrad. Ramona Wehrheim liebt Disco-Fox und Samba. Aber eigentlich könne man im Rollstuhl - fast - alles tanzen. Rasante Drehungen, elegante Schwünge und abwechslungsreiche Figurenfolgen stellten kein Problem dar, eher schon ein langsamer Walzer.

"Wir suchen für unseren Verein sowohl Tänzerinnen und Tänzer im Rollstuhl als auch Fußgängerinnen und Fußgänger, es können Paare sein, aber auch Einzelpersonen sind willkommen", betont Ramona Wehrheim.

Tennissport auch für Menschen mit Behinderung".

Unter diesem Motto wird Rollstuhl-Tennis 1976 von Brad Parks in den USA erfunden.
Er war erfolgreicher Tennisspieler bis zu einem schweren Skiunfall, der lhn seitdem
an den Rollstuhl "fesselt". lnzwischen hat sich Rollstuhl-Tennis international
entwickelt. Weltweit kommt es zu hochklassigen Turnieren sowohl im Einzel als auch im Doppel. Die Regeln sind dem herkömmlichen Tennis gegenüber leicht verändert, damit auch Behinderte mit ein wenig Übung und sportlichem Ceschick Tennis spielen können.
Die Spielfeldgröße ist unverändert, aber der Ball darf jetzt zweimal aufspringen, bevor er vom Rolli-Spieler mit Vor- oder Rückhand zurückgeschlagen wird. Cespielt wird mit "Sport-Rollstühlen" und modifizierten Schlägern, die wir bei den ersten Trainingsstunden
zur Verfügung stellen. Beim Rollstuhl-Tennis müssen gleichzeitig Rollstuhl, Schläger und die Flugbewegung des Balles in der Sitzposition koordiniert werden.
Mit etwas Übung und spieltechnischen Hinweisen des Trainers klappt das dann gut und so können nach einigen Trainings-Einheiten bereits Tennisspiele im Einzel oder im Doppel ausgeführt werden.

Nutzen Sie unser Angebot von Rollstuhl-Tennis für sportlich ambitionierte Rollstuhlfahrer/innen in und um Wiesbaden und nehmen Sie zu ersten Informationen Kontakt mit dem Sportamt - Wiesbaden auf.

Fragen über Trainingszeiten, Anmeldungen, Kosten etc. erfahren
Sie von Lothar Herborn im Sportamt Wiesbaden unter der
Rufnummer 061 I/31-5414 oder vom Trainer Eduard-Peter Losik
unter seiner Rufnummer 0177.41 98 420 oder über E.mail: eplos@aol.com


Mann spielt Tennis      Die Tennisanlage im Nerotal      Der Tennis-Trainer
Jugendliche spielen im Rollstuhl Basketball

    Rollstuhlbasketball

        für Kinder und Jugendliche

 

Rollstuhlbasketball steht für schnelle Aktionen, Dynamik, Körperbeherrschung  und gilt nach wie vor als DIE Mannschaftssportart für Rollstuhlfahrer/-innen. Auch nichtbehinderte Spieler setzen sich in einen Rollstuhl und gehen mit auf Korbjagd. Rollstuhlbasketball ist somit eine Sportart, die besonders  geeignet ist, die Integration zu fördern. Schüler und Schülerinnen spielen dabei gemeinsam in einer Mannschaft. Wenn man seine Mitspieler  sieht und in Szene setzt, wenn auch der Schwächere das Gefühl bekommt, dazugehören, dann macht sportlicher Erfolg besonders Spaß und jeder Punkt zählt quasi doppelt.

Eure Trainer

  • Adrian Pohl (Basketballschule Mainz, TSV Schott)
  • Jimmie l. Lucas (Basketballschule Mainz, TSV Schott)

Trainingstag

  • Samstag von 10:00 -  12:00 Uhr

Trainingsort

  • Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule

         Pörtschacherstraße 12 - 65187 Wiesbaden

Mitgliedsbeítrag

  • 6,50 € /Monat

Infos und Anmeldung

Judo Club Wiesbaden 1922 e.V.

Abteilung Behindertensport 

Konrad-Adenauer-Ring 55 - 65197 Wiesbaden

Telefon: 0611/842266 - Fax: 0611/87027

E-Mail: info@jcw.de - lothar.herborn@wiesbaden.de

Bürozeiten: Di./Do./Fr. von 16:00 - 19:00 Uhr

Sportverein Rhinos Wiesbaden e.V.

  
Wir sind ein junger Sportverein, der im September 2013 gegründet wurde.
Initiator und Ideengeber war die IFB-Stiftung.

Unser Verein bietet ein neues und inklusives Angebot im Leistungssportbereich für alle Sportbegeisterten in Wiesbaden und Umgebung an.
Gemeinsam Sport treiben verbindet und schafft ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Inklusiver Sport hilft Barrieren abzubauen. Letztendlich zählt der Erfolg der ganzen Mannschaft, nicht das Handicap des Einzelnen.
Folgende Sportarten / Mannschaften sind im Leistungssportbereich ein Teil der Rhino-Family:
In allen Sportarten bieten wir neben dem Leistungssport auch Breitensportgruppen an.
Werden auch Sie ein Rhino und spielen Sie mit. Wir freuen uns über Ihre Nachricht.
    
Kontakt:
Sportdirektor Jürgen Zaunbrecher
Tel.: 0611 1828321
Mobil: 0162 2904911
mailto:juergen.zaunbrecher@ifb-stiftung.de
Weitere Informationen finden Sie auf http://www.sv-rhinos.de

Logo VSG

VSG - Verein für Sport und Gesundheit e.V.

Behinderten- und Rehabilitationssport

Über 50 Jahre Sport mit behinderten, er­krankten und gesundheitsgefährdeten Men­schen in der hessischen Landeshauptstadt.

Das ist der VSG-Wiesbaden.

 
Das bedeutet aber auch: Gemeinschaftserleb­nisse und positive Erfahrung am eigenen Kör­per. Sport der uns zur Lebenshilfe wird, der beiträgt Selbstvertrauen zu wecken, Selbstbe­wusstsein zu stärken und zur Lebensbejahung führt, der zur Freude wird und neue Kräfte freisetzt und die Behinderung in den Hinter­grund treten lässt. Sport, der uns froh und glücklich stimmt und den wir lieben und schätzen gelernt haben.
 
Unsere Absicht, behinderten oder kranken Menschen durch Sport zu helfen, hat einen vollen Erfolg gebracht und die Menschen überzeugt. Wir werden deshalb unser Bemü­hen fortsetzen und unseren Einsatz verstärken, damit den noch abseits stehenden Menschen die Möglichkeit geboten wird, sich unserer Gemeinschaft anzuschließen.
 
Ansprechpartner:
Lothar Simon                  
VSG-Geschäftsstelle          
Bahnstraße 10                    
65205 Wiesbaden
Internet: vsg-wiesbaden.de
Telefon: 06122 53 35 04
E-Mail: lothar.simon@gmx.de

Skatehalle Wiesbaden goes Wheelchair Skating
   
Wheelchair Skating hat seinen Ursprung in den USA. Aaron Fotheringham schaffte es, den weltweit ersten Rollstuhl-Backflip zu landen. Das Video davon ging um die Welt und war der Beginn einer ganz neuen Sportart.
Die Rhinos sind restlos begeistert und wollen diese tolle Sportart allen Interessierten mit dem notwendigem Equipment zum Ausprobieren anbieten.
Geplant sind regelmäßige, inklusive Wheelchair-Skating und Rollstuhl-Fahrtraining-Workshops. David Lebuser, der erste professionelle Chairskater Deutschlands wird uns mit seinem Know-how begleiten.
 
WORKSHOPS MIT DAVID LEBUSER
21. – 22.02.2015 ab 11:00 Uhr
WHEELCHAIR-WORKSHOPS (NUR MIT VORANMELDUNG)

Jeden 2. Sonntag im Monat, 11:30 - 13.30 Uhr
Interessierte wenden sich an:

Mirko Korder
Koordinator Wheelchair Skating
Mobil: 0172 30 84 012
mirko.korder@ifb-stiftung.de

   

Flyer Wheelchair Skating

Einverständniserklärung der Eltern

Nutzungsbedingungen der Skatehalle Wiesbaden